Arthroskopische Operationen im Orthopädie Zentrum Hannover

Schulterschmerzen resultieren in vielen Fällen aus einem Sehnenriss, Kalkherd oder einer Engpasssituation. Kniegelenkbeschwerden treten häufig bei Meniskusrissen oder Knorpelschäden auf. Diese Krankheitsbilder können heutzutage durch arthroskopische Operationen gut und effektiv behandelt werden.

Das Orthopädie Zentrum Hannover hat sich auf arthroskopische Operationen spezialisiert und hat seit über 20 Jahren zahlreiche Patienten erfolgreich behandelt. Im Folgenden finden Sie vorab umfassende Informationen zu diesem Thema. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Was ist eine Arthroskopie?

Bei der Arthroskopie handelt es sich um eine endoskopische Methode, welche auch als schlüssellochchirurgischer Eingriff bekannt ist. Hierbei werden keine großen Hautschnitte gemacht, sondern schlüssellochartige, kleine Einstiche durchgeführt, sodass schmerzende Gelenkstrukturen untersucht und behandelt werden können. Arthroskopische Operationen werden insbesondere bei Knie-, Schulter- und Sprunggelenkbeschwerden angewandt und sind in den meisten Fällen effektiver als offene Operationen. Hier ist es möglich, Sehnen ohne große Hautschnitte zu nähen oder zu ersetzen und Gelenkbinnenschäden zu beseitigen.

Tätigkeitsfelder – Orthopädie Zentrum Hannover

Im orthopädischen Bereich werden insbesondere arthroskopische Eingriffe bei Schultergelenk, Knie- und Sprunggelenkbeschwerden durchgeführt. Das Orthopädie Zentrum Hannover hat sich insbesondere auf die Schulterarthroskopie und Kniegelenkarthroskopie spezialisiert. Heutzutage werden keine rein diagnostischen Arthroskopien mehr durchgeführt, die durch effektivere Methoden wie Kernspintomographie abgelöst wurden. Arthroskopische Eingriffe  sind heutzutage fast ausschließlich therapeutisch, das heißt, die Störung im Gelenk wird minimalinvasiv behoben. Arthroskopische Operationen haben den Vorteil, dass der Patient durch präzise, kleine Schnitte nach dem Eingriff weniger Bewegungseinschränkungen als bei herkömmlichen Operationen hat und somit schneller wieder einen normalen Tagesablauf aufnehmen kann.

  • Dauer der Operation

    Einige arthroskopische Operationen sind umfangreicher als andere und dauern dementsprechend länger. Klassische arthroskopische Operationen am Kniegelenk (Meniskusoperation) dauern im Normalfall etwa 20 Minuten und werden unter Teil- oder Vollnarkose durchgeführt. Arthroskopische Operationen am Schultergelenk dauern je nach Befund in der Regel etwas länger , so zwischen 30 und 90 Minuten. Bei den Befunden an der Schulter handelt es sich im Wesentlichen um Engpaßsydrome , Rotatorenmanschettenrisse und Kalkherde die von dem Orthopädie Zentrum Hannover entsprechend therapiert werden können.

  • Diagnostische Vorgehensweise

    Zunächst findet in dem Orthopädie Zentrum Hannover eine Voruntersuchung durch einen unserer Ärzte statt, der eine ausführliche Anamnese des Patienten vornimmt. Dazu gehören Fragen zu den Tätigkeiten im beruflichen und privaten Bereich. Insbesondere sportliche Aktivitäten, Unfälle aus der Vergangenheit sowie die Funktion der Nachbargelenke sind für eine genaue Diagnosestellung wichtig. Anschließend wird eine ausführliche klinische Untersuchung an den entsprechenden Extremitäten und Gelenken durchgeführt. Dazu kommt dann eine Röntgenuntersuchung in mehreren Ebenen, da hier bereits wichtige Erkenntnisse für degenerative Veränderungen oder Ablagerungen gewonnen werden können. Ebenso können Achsabweichungen oder andersartige Verschleißerscheinungen bereits beim Röntgen sichtbar gemacht werden. In der Regel führen wir vor jeder endoskopischen Operation eine Magnetresonanztomographie (MRT) durch. Je nach Befunder hat ein MRT eine Sicherheit von etwa 70-90%. Auf diese Weise können wir von dem Orthopädie Zentrum Hannover die weiteren Vorgehensmaßnahmen genau planen.

  • Ist eine Spiegelung in Zeiten von MRT’s überhaupt noch fortschrittlich?

    Eine Spiegelung umfasst heutzutage nur einen kleinen diagnostischen Abschnitt, (rein diagnostische Arthroskopien werden nur sehr selten durchgeführt). Mit unserer jahrelangen Erfahrung erstellen wir möglichst schon vor dem Eingriff eine exakte Diagnose aus einer Zusammenschau von klinischen Befunden, Röntgenaufnahmen, der individuellen Vorgeschichte des Patienten sowie MRT. Darauf folgt die kurze arthroskopische Befundaufnahme während des minimalinvasiven Eingriffes. Hier werden letzte Unklarheiten der Diagnostik beseitigt. Dann erfolgt in gleicher Sitzung die Therapie mit Beseitigung der Störung bei der Gelenkerkrankung,was den weitaus größeren Teil des Eingriffes ausmacht

  • Vorteile der Arthroskopie

    Unsere Spezialisten können bei einer arthroskopischen Operation eine klare Diagnose der Erkrankung stellen und noch in der gleichen Sitzung umgehend therapieren. So können etwa Kreuzbandplastiken durchgeführt sowie Meniskusschäden, degenerative Knorpelschäden oder Unfallknorpelschäden behandelt werden. Ein weiterer Vorteil besteht in der schlüssellochartigen Zugangsmöglichkeit. Hierbei werden lediglich zwei oder mehr Portale angelegt, die etwa 1 cm Durchmesser aufweisen und durch Stichinzisionen erstellt werden. Auf diese Weise werden weder Rezeptoren noch Muskeln oder Strukturen in größerer Weise irritiert. Auch für den Patienten selbst sind arthroskopische Operationen weitaus angenehmer, weshalb wir von dem Orthopädie Zentrum Hannover fast ausschließlich dieses Verfahren nutzen. Ein Patient, der arthroskopisch operiert wurde, kommt viel schneller wieder auf die Beine, als ein Patient mit Hautschnitt. Arthroskopische Operationen zeichnen sich durch eine wesentlich schnellere Heilmöglichkeit aus. Weiterhin werden bei der Arthroskopie exaktere Ergebnisse durch verbesserte visuelle Darstellungen der pathologischen Strukturen erreicht. Durch kleine optische Instrumente mit verschiedenen Winkeleinstellungen ist der Orthopäde in der Lage, in einem Körpergelenk jeden Winkel zu erfassen. Zudem sind arthropskopische Operationen risikoärmer als offene Operationen, da hier ein ständiger Spüldurchfluss mit Arthroskopieflüssigkeit erfolgt, sodass weniger Infektionen auftreten und dadurch weniger Risiken in Betracht kommen.

  • Ablauf für arthroskopische Operationen

    Zunächst wird der Patient in der Praxis des Orthopädie Zentrum Hannovers untersucht, zur Krankheitsgeschichte befragt sowie geröntgt. Nach Erstellung der Diagnose wird der Patient zunächst konservativ behandelt. In der Regel geschieht dies über einen Zeitraum von etwa drei Monaten und beinhaltet Krankengymnastik, physikalische Therapien sowie die Einnahme bestimmter Medikamente. Führt eine konservative Behandlung nicht zum gewünschtem Erfolg, führen wir von dem Orthopädie Zentrum Hannover arthroskopische Operationen durch. Hierzu wird der Patient zunächst über Risiken und Erfolgsaussichten einer arthroskopischen Operation aufgeklärt. Transparenz ist uns dabei außerordentlich wichtig, weshalb wir den Ablauf und die Nachbehandlung genauestens erläutern. Anschließend wird ein Termin für die arthroskopische Operation vereinbart. Nach dem Eingriff bleibt der Patient in der Regel 2 Tage im Krankenhaus, damit der Heilungsprozess beobachtet werden und erste Krankengymnastikübungen durchgeführt werden können. Weitere Behandlungen erfolgen in dem Orthopädie Zentrum Hannover, bis der Patient keine Beschwerden mehr hat und die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist.

Unterschied zwischen arthroskopischen und herkömmlichen Operationen

Arthroskopische Operationen sind schonender und schneller als herkömmliche Operationen. Mit einem arthroskopischen Eingriff werden über minimale Zugangswege chirurgische Eingriffe durchgeführt und damit große Hautschnitte vermieden. Bestimmte Operationen können allerdings nicht arthroskopisch durchgeführt werden, hierzu zählt das Einsetzen von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken. Auch Operationen am Fuß oder an der Hand können in der Regel nur offen durchgeführt werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Die Nebenwirkungen sind ähnlich, wie bei offenen Operationen. Vor allem besteht ein Risiko von Infektionen, Wundheilungsstörungen und Verletzungen von Nerven sowie Blutgefäßen. Unsere kompetenten Spezialisten im Orthopädie Zentrum Hannover klären Sie jedoch vorab stets über alle Risiken auf, die wir dank unserer langjährigen Erfahrung optimal einschätzen können.

Welchen Patienten wird von einer arthroskopischen Behandlung abgeraten?

Eine arthroskopische Behandlung, wie jede andere Operation auch, muss bestimmte Kriterien erfüllen, damit sie überhaupt durchführt werden kann. So gibt es bei der arthroskopischen Operation Kontraindikationen wie bei offenen Operationen. Diese betreffen schwere Begleiterkrankungen wie beispielsweise Herzkreislauferkrankungen oder andere schwere körperliche Erkrankungen. Durch verbesserte Behandlungsmethoden besteht praktisch keine Altersgrenze mehr, jedoch untersuchen wir insbesondere bei älteren Patienten genau, ob sie für arthroskopische Operationen geeignet sind und ob das Nutzen- Risiko Verhältnis für sie stimmt.

Entwicklungen in der Arthroskopie

Insbesondere im Bereich der Schulterarthroskopie hat sich in den letzten 20 Jahren eine revolutionäre Entwicklung ergeben. Durch Einsatz moderner Nahtanker und Fadenmaterialien ist es mittlerweile möglich, Operationen, die früher nur offen durchgeführt werden konnten – wie das Nähen von Sehnenrissen – endoskopisch durchzuführen. Und dies mit einem weitaus besseren Standard, was einem verbessertem Handling zuzuschreiben ist. Bei der Operation kommen neue Pumpsysteme für die Aufrechterhaltung des Drucks im Gelenk sowie neue bildgebende Verfahren und neue Instrumente zum Einsatz. Die Forschung und Entwicklungen im Bereich der Arthroskopie sind jedoch noch längst nicht abgeschlossen und perfektioniert. Zukünftig werden durch verbesserte Nahtmaterialien und Ankertechniken weitere interessante und neue Therapiemöglichkeiten entstehen, die wir unseren Patienten in Hannover anbieten können.