Handchirurgie im Orthopädie Zentrum Hannover

Egal, ob als Kind bei den ersten Krabbelversuchen, im Haushalt beim Renovieren oder beim Sport – immer wieder benutzen wir unsere Hände im Alltag und im Beruf.  Durch den ständigen Gebrauch können schnell Verletzungen entstehen –  Studien zeigen, dass etwa jeder dritte Arbeitsunfall die Hände betrifft. Einige Unfälle gehen glimpflich aus und benötigen lediglich etwas Eis oder ein Pflaster. Andere hingegen können nur durch eine ärztliche Behandlung der Handchirurgie behandelt werden. Auch degenerative Erkrankungen (Verschleißerkrankungen) der Hände können so starke Schmerzen auslösen, sodass eine Operation mitunter unumgänglich wird.

Das Orthopädie Zentrum Hannover behandelt seit vielen Jahren Sportverletzungen und andere Erkrankungen der Gelenke. In unserer Praxis behandeln wir im Rahmen der Handchirurgie insbesondere das Karpaltunnelsyndrom und andere Langzeitschäden der Hände. Im folgenden Artikel möchten wir Ihnen einen ersten Einblick in die Tätigkeiten der Handchirurgie bieten. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Tätigkeitsfelder der Handchirurgie

Das Tätigkeitsgebiet der Handchirurgie befasst sich im Prinzip mit allen Erkrankungen der Hand, des Handgelenks sowie des Unterarms. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Sehne gerissen oder verengt, ein Knochen gebrochen, ein Nerv eingeklemmt oder die Haut verletzt ist. Besonders bei komplizierten Knochenbrüchen mit Beteiligung des Gelenks ziehen Unfallchirurgen Fachärzte der Handchirurgie zu der Behandlung hinzu und beide Disziplinen arbeiten zusammen. Die dabei zu behandelnden Erkrankungen müssen nicht zwingend unfallbedingt entstanden sein. Es gibt zahlreiche Beschwerden, welche angeboren sind oder sich im Laufe der Jahre bilden können. Dazu gehören beispielsweise Fehlbildungen der Hand, die Daumenarthrose, rheumatische Veränderungen oder das Karpaltunnelsyndrom.

Der Unterschied zwischen Chirurgen und Orthopäden

In den letzten Jahren sind die Tätigkeiten der Orthopäden und der Unfallchirurgen immer enger zusammengewachsen, sodass heute beide Berufe als ein Facharzt zusammengefasst werden können. Jedoch kann ein Unterschied in der Behandlungsart festgestellt werden: Während Chirurgen Notfälle und größere Brüche operativ behandeln, liegt der Fokus in der Orthopädie in der Behandlung von Langzeitschäden und der Diagnosefindung: Wo liegen die Probleme und was verursacht die Schmerzen. Dabei können Orthopäden einen Großteil der Probleme durch konservative Maßnahmen, sei es Krankengymnastik, Akupunktur oder Lasertherapie, behandeln. Erst wenn Schädigungen vorliegen, die sich konservativ (ohne Operation) nicht behandeln lassen, wird die Handchirurgie hinzu gezogen. Hierzu zählen z.B. Sehnenrisse und größere Knochenbrüche.

Das Orthopädie Zentrum Hannover

Das Orthopädie Zentrum Hannover bietet den Patienten aus Hannover und Umgebung ein umfassendes Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten von altersbedingtem Gelenkverschleiß (Arthrose), Sportverletzungen oder anderen Gelenkerkrankungen an. Wir führen in unserer Praxis in Hannover keine Notfalloperationen durch, sondern behandeln Zustände, die sich über einen längeren Zeitraum hinweg gebildet haben. Unser Fokus liegt insbesondere auf den minimalinvasiven Operationen sowie konservativen Behandlungsmöglichkeiten. Mithilfe manueller Therapien, Krankengymnastik und Bewegungstherapien können wir die Beschwerden so weit wie möglich lindern. Viele unserer Patienten aus Hannover gewinnen auf diesem Weg die gewohnte Lebensqualität zurück. Ein chirurgischer Eingriff ist nicht immer erforderlich. Kleine Brüche können in unserem Orthopädie Zentrum konservativ behandelt werden. Entscheidend ist dabei die regelmäßige Kontrolle. Uns ist es wichtig, unsere Patienten in die Entscheidung mit einzubeziehen. Aus diesem Grund pflegen wir umfassende Beratungsgespräche, in denen wir gemeinsam mit Ihnen über die weiteren Schritte entscheiden.

Ein Fokus unserer Praxis liegt auf der Behandlung des Karpaltunnelsyndroms

Eine spezielle Erkrankung, welche wir in Hannover im Orthopädie Zentrum Hannover behandeln, ist das Karpaltunnelsyndrom. Hierbei liegt eine Verengung im Bereich des Handgelenks vor, welche den Mittelhandnerv (Nervus medianus) bei seinem Eintritt in die Handfläche einengt und Schmerzen sowie ein unangenehmes Kribbeln in der Hand verursacht. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann es sogar zu Ausfällen von Handmuskeln kommen. Im Rahmen einer kleinen Operation von 15-30 Minuten Dauer können wir dem betroffenen Nerv wieder ausreichend Platz verschaffen und die Beschwerden vergehen in der Regel nach kurzer Heilungszeit. Jedoch wissen wir aus Erfahrung, dass viele Patienten aus Hannover und der Umgebung sich nicht operieren lassen möchten. Dieses Anliegen tolerieren wir im Orthopädie Zentrum Hannover selbstverständlich und bieten aus diesem Grund auch konservative Behandlungsmaßnahmen an, z.B.  Physiotherapien/manuelle Therapie, Ultraschalltherapie, Elektrotherapie, Schieneversorgungen für die Nacht, spezielle medikamentöse Therapien und Kryotherapie.

Ihr Vorteil durch eine Behandlung im Orthopädie Zentrum Hannover

Der Vorteil unseres Zentrums im Herzen von Hannover liegt darin, dass wir als Orthopäden die Ursachen der Schmerzen in den Gelenken von oben bis unten, von konservativ bis operativ behandeln können. Jede Krankheit wirkt sich bei den Patienten unterschiedlich aus. Insbesondere spielen dabei bestimmte Grunderkrankungen und das Alter der Betroffenen eine große Rolle. Unser Ärzteteam im Orthopädie Zentrum Hannover kann in dieser Hinsicht auf die jahrelange Erfahrung in der Medizin zurückgreifen. Wir sehen nicht nur das Gelenk an sich, sondern betrachten das Gesamtbild. Auf diese Weise können wir die Therapie individuell auf den Patienten abstimmen. Sollte es nicht möglich sein, die Ursache der Schmerzen zu beheben, so können wir Ihnen dennoch durch Schmerztherapien die Schmerzen nehmen und Ihnen somit die gewohnte Lebensqualität zurück geben.

Die Wahl der richtigen Behandlungsmöglichkeit

Um die richtige Behandlungsmöglichkeit zu finden, muss zunächst geklärt werden, welche Art von Verletzung oder Erkrankung vorliegt. Daher ist der erste Schritt stets die Diagnose. Diese erfolgt im Orthopädie Zentrum Hannover mit der gängigen, modernen Technik. Hierzu zählen das Röntgen, der Ultraschall, die CT oder MRT. Das Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten bei Verletzungen oder Erkrankungen in der Hand oder im Arm ist sehr umfassend und variiert je nach Verletzung. Wir bieten, soweit es möglich ist, im ersten Schritt immer manuelle und weitere konservative Therapien an. Wir wissen, dass jeder Patient auf die Behandlungen unterschiedlich reagiert. Daher betrachten wir nicht nur die Verletzung, sondern den Gesamtpatienten: Woher kommen die Schmerzen? Welche Grunderkrankungen liegen vor? Haben diese eine Wechselwirkung? Oftmals helfen Physiotherapien, Lasertherapien oder die Magnetfeldbehandlung. Bei anderen bringen Wärme- oder Schienentherapien eine Linderung der Schmerzen. Erst wenn alle nichtinvasiven Behandlungen ausgeschöpft sind und eine invasive Behandlung unausweichlich ist, planen wir einen operativen Eingriff oder verweisen wir an die Kollegen der Handchirurgie aus Hannover, wenn die Operation einen Spezialisten erfordert. Ob eine Operation im Rahmen der Handchirurgie sinnvoll ist, hängt dabei von vielen Faktoren ab. Wenn jedoch bei einem Karpaltunnelsyndrom der Nerv schon so stark eingeengt ist, sodass die Motorik eingeschränkt wird, so empfehlen wir in der Regel eine Operation. Ein anderes Beispiel, bei dem ein Eingriff der Handchirurgie unausweichlich ist, ist der sogenannte „schnellende Finger“. Hierbei werden durch die Verdickung der Sehne starke Schmerzen verursacht, die durch einen kleinen Eingriff behoben werden können.

Welche Nebenwirkungen können in der Handchirurgie auftreten?

Bei Operationen im Rahmen der Handchirurgie liegen dieselben Nebenwirkungen vor, wie bei allen anderen chirurgischen Eingriffen. Zu diesen können Risiken wie Nerven- und Gefäßverletzungen oder die Vernarbung gezählt werden. Zudem kann auch nicht immer ausgeschlossen werden, dass die Erkrankung wie das Karpaltunnelsyndrom nicht irgendwann doch wieder auftreten.