Kinderorthopädie im Orthopädie Zentrum Hannover

Das Orthopädie Zentrum Hannover ist nicht nur auf die ganzheitliche Orthopädie spezialisiert, sondern bietet auch Kindern eine besondere Behandlung an. Die Kinderorthopädie verlangt nicht nur aus medizinischer Sicht viel von dem behandelnden Orthopäden ab, sondern auch menschlich ist es wichtig, mit viel Feingefühl auf die kleinen Patienten aus Hannover einzugehen.

Das Team des Orthopädie Zentrums in Hannover zeichnet sich durch jahrelange Erfahrung im Bereich der Kinderorthopädie aus. Nicht nur durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen ist es den Orthopäden möglich, den Kindern eine angenehme Behandlung anzubieten, sondern auch mit Hilfe des richtigen Feingefühls werden die Kinder bestens behandelt.

Worin unterscheidet sich die Orthopädie bei Kindern und Erwachsenen?

Die Problematiken bei den Erwachsenen unterscheiden sich deutlich von denen der Kinder. Arthrose ist ein großes Thema, welches sich erst im fortgeschrittenen Alter kennzeichnet. Auch Gelenkdeformitäten werden bei den Erwachsenen durch orthopädische Eingriffe behandelt. Bei der Kinderorthopädie geht es in erster Linie darum, solchen Gelenkdeformitäten vorzubeugen. Der Kinderorthopädie ist die Neuroorthopädie zugehörig, die besonders für Kinder mit einer Behinderung wichtig ist.

Auf welche Kriterien wird im Orthopädie Zentrum in Hannover besonders geachtet?

Wir sind darauf bedacht, unseren kleinen Patienten ein schmerzfreies Leben zu ermöglichen. Aufgrund dessen bilden wir uns ständig weiter und haben viel Erfahrung auf dem Gebiet der Kinderorthopädie sammeln können. Die Weiterbildung haben nicht viele Orthopäden, sodass wir uns in Hannover als eine von wenigen Orthopädiepraxen in der Behandlung von Kindern ausgezeichnet haben. Dr. Haase ist in unserer hannoverschen Praxis für die Kinder zuständig und führt somit auch die Erstuntersuchungen bei Säuglingen durch. So kann beispielsweise eine Hüftdysplasie frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Welche Bereiche deckt die Kinderorthopädie in Hannover ab?

Bei der Kinderorthopädie werden alle wichtigen Aspekte für den Weg zum Erwachsenwerden beachtet und eventuelle Krankheiten oder Symptome behandelt. Es gibt Krankheiten, die nur bei Kindern vorkommen, so zum Beispiel Morbus Perthes (Absterben des Hüftkopfes) oder die Epiphyseloyse, bei der nach Belastung ein Teil des Hüftkopfes abgeschwert und verschoben werden kann. Besonders bei Kindern mit Lähmungen und Spastiken ist die Kinderorthopädie bedeutend, da durch bestimmte Übungen die Dehnungsfähigkeit der Sehnen verbessert werden. Durch eine gründliche Vorsorge können im Alter Krankheiten wie Arthrose, welche mitunter durch Fehlstellungen wie einer Hüftdysplasie hervorgerufen werden, verhindert, beziehungsweise weiter verschoben werden. Häufige Fälle in diesem Fachbereich sind Fußfehlstellungen, Wirbelsäulenfehlstellungen (Skoliose) oder Gangstörungen, die wir in unserem Orthopädie Zentrum Hannover mit den richtigen Maßnahmen behandeln können.

Welche Behandlungsarten gibt es im Orthopädie Zentrum Hannover?

Es gibt in der Kinderorthopädie sowohl konservative als auch operative Eingriffe. Bei Fußfehlstellungen zählt beispielsweise die Nutzung von Einlagen, die auch bei Erwachsenen verwendet werden. Kinder neigen zu O- oder X-Beinen, was langfristig zu einer Kniearthrose führt. Deshalb behandeln wir vom Orthopädie Zentrum Hannover die Kinder mithilfe neuester Methoden und korrigieren die Beinachsen.

Reicht Physiotherapie in einigen Fällen aus?

Bei Jugendlichen, wo sich die Fehlstellung in den Beinen schon festgesetzt hat, hilft in letzter Instanz nur eine Operation. Je früher das Problem in unserem Orthopädie Zentrum Hannover erkennt und behandelt wird, desto mehr kann man davon ausgehen, dass die Physiotherapie ausreicht.  Eine Garantie kann es jedoch nicht geben.

Behandlungsarten in der Kinderorthopädie

Wenn wir bei einem Kleinkind feststellen, dass die Hüftköpfe nicht von der Pfanne überdeckt werden, können wir in der Regel mit konservativen Maßnahmen behandeln. Hierzu gehören bestimmte Orthesen, die die Hüftgelenke in einer bestimmten Position fixieren und verhindern, dass Schädigungen entstehen können. In Einzelfällen müssen wir mit operativen Maßnahmen vorgehen.

Die Herangehensweisen beim Orthopädie Zentrum Hannover

Unser Ziel ist es, den Kindern eine Operation zu ersparen und bestmöglich mit konservativen Herangehensweisen die Probleme des Kindes zu lösen. Wenn sich die Problematik nicht ohne eine OP beheben lässt, werden wir die erforderlichen Schritte in die Wege leiten, um ein schnelles und gutes Ergebnis für Sie und Ihr Kind zu erreichen.

Darauf legen wir besonderen Wert

Zunächst ist es wichtig, den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten zu untersuchen. Sollte bereits eine Erkrankung bestehen, wägen wir ab, inwieweit hierbei ein Risiko bei der Operation besteht. Wir werden chirurgische Eingriffe nur durchführen, wenn wir genau wissen, dass für den Patienten keine Risiken entstehen. Auch bei Patienten, die im Rollstuhl sitzen, müssen wir abwägen, wie wir die mögliche Operation durchführen.

Welche Folgen entstehen, wenn Krankheiten nicht behandelt werden?

Die Hüftdysplasie stellt einen prädisponierenden Faktor für eine Arthrose dar, weshalb es wichtig ist, besonders bei solchen Krankheitsbildern frühzeitig zu handeln.  Langfristig gesehen können alle Fehlstellungen oder andere Krankheiten an den Gelenken zu Schmerzen oder im schlimmsten Fall zu einer Unbeweglichkeit im Alltag führen.

Inwieweit hat sich die Diagnostik durch neuartige Techniken entwickelt?

Im Bereich der Kinderorthopädie spielt der Ultraschall eine wichtige Rolle, denn schon im jüngsten Alter erkennen wir vom Orthopädie Zentrum Hannover alle Knochen ganz genau und sind somit in der Lage, frühzeitig eventuelle Probleme festzustellen. Bis zum Alter von einem Jahr kann man mittels Ultraschall die Knochen besonders deutlich untersuchen, da in dem Alter lediglich eine Verknorpelung vorzufinden ist. Ab einem Jahr verknöchert sich der Kern, sodass man somit nur noch mit Röntgen genau untersuchen kann. Die Kinderorthopädie verwendet bildgebende Verfahren sehr dosiert,  um die Kinder durch große Apparate nicht verängstigen und um möglichst wenig Strahlung anwenden zu müssen. Für diesen Bereich besuchen wir vom Orthopädie Zentrum Hannover regelmäßig Weiterbildungen.

Wie lange dauert eine Behandlung bei Kindern?

Bei der häufig vorkommenden Hüftdysplasie kann die operative Behandlung  und ihre Nachbehandlung einige Monate dauern, ein Großteil dessen muss im Krankenhaus verbracht werden. Hierbei werden die gesamten Knochen umgestellt, weshalb die Behandlung sehr viel Zeit beansprucht. In anderen Fällen wiederum ist es innerhalb weniger Tage mit einer Operation getan. Es hängt immer vom Schwierigkeitsgrad und dem Heilungsprozess ab.

Mögliche Nebenwirkungen

Wichtig ist es, nach der Operation den Körper richtig zu schonen, um der Wundheilung nicht im Weg zu stehen. Die üblichen Nebenwirkungen wie bei jeder OP sind Blutungen, Infektionen sowie Nervenschäden. Die Thrombosegefahr ist bei Kindern geringer als bei Erwachsenen, jedoch besteht durch lange Krankenhausaufenthalte die Gefahr, dass die Kinder sich nach einer gewissen Zeit sozial ausgegrenzt fühlen. Wenn ein Gips angebracht werden muss, kann hier nach einer Zeit ein Hautausschlag entstehen, welcher sich im Nachhinein durch die richtigen Mittel gut in den Griff bekommen lässt.

Aufklärung der Eltern

Heutzutage ist es wichtig, den Eltern ein gewisses Grundwissen beizubringen. Darunter zählt zum Beispiel auch der Faktor, dass keine Spreizhosen im Säuglingsalter getragen werden sollten. Wir klären die Eltern über alle möglichen Krankheiten auf, damit im Falle eines Problems die Eltern nicht in Panik geraten.