Knieendoprothetik im Orthopädie Zentrum Hannover

Jeden Tag sind wir in Bewegung und belasten dabei nicht zuletzt unsere Knie sehr stark, sodass viele Menschen über Knieschmerzen klagen, welche oft durch eine Arthrose verursacht werden. Bei der Arthrose handelt es sich um eine Abnutzungserkrankung des Kniegelenks. Diese kann  durch Fehl –und Überbelastung des Gelenkknorpels durch X- und O-Beine oder aber auch durch starkes Übergewicht bzw  Überbeanspruchung oder  aber  genetische Veranlagung verursacht werden. Auch Verletzungen oder Entzündungen machen in manchen Fällen einen Eingriff mit Knieendoprothetik notwendig. 

Wir vom Orthopädie Zentrum Hannover haben uns auf die Kniegelenkerkrankungen  spezialisiert und konnten so  bereits zahlreiche Patienten erfolgreich behandeln und ihnen einen schmerzlosen Bewegungsablauf ermöglichen. In dem folgenden Text finden Sie vorab die ersten wichtigen Informationen zu diesem Thema. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne persönlich zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

  • Was ist eine Knieendoprothetik ?

    Bei der Knieendoprothetik handelt es sich um den Ersatz eines  verschlissenen Gelenkes durch  ein künstliches Gelenk.  Dies ist immer dann notwendig ist, wenn das Knie so stark beschädigt ist, dass  ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr sinnvoll und  möglich  ist.  Vor allem bei  der Arthrose, dem Verschleiß des Knorpels, einer Gelenkerkrankung, welche das Kniehauptgelenk zwischen Oberschenkel und Unterschenkel oder auch die Kniescheibe angreift, ist häufig der Einsatz  der Knieendoprothetik notwendig. Bei der Arthrose ist  oft die Knorpelschicht des Knies soweit verschlissen, dass der Knochen freiliegt. Dadurch entstehen starke Schmerzen. Des Weiteren produziert die Gelenkinnenhaut vermehrt Gelenkflüssigkeit. Diese Gelenkflüssigkeit kann durch Bildung  eines Ergusses und  einer Kniekehlenzyste (sog. Bakerzyste) ebenfalls Schmerzen bereiten. Aus diesem Grund sollten Patienten mit Kniebeschwerden sich von einem Orthopäden untersuchen lassen. Liegt   eine  fortgeschrittene  Arthrose vor, kann in vielen Fällen kann die Kniegelenkendoprothetik  die Beschwerden beheben.

  • Die Behandlungsmöglichkeiten

    Ob und vor allem welcher Eingriff notwendig ist, prüfen wir in dem Orthopädie Zentrum Hannover mit Hilfe klinischer Untersuchungen, Röntgenuntersuchungen und MRT. Bei der Knieendoprothetik stehen uns zwei wesentliche Methoden zur Verfügung: Die sogenannte Schlittenendoprothese und der Oberflächenersatz. Bei der Schlittenendoprothese wird nur das zerstörte meist innere Kniegelenk  ersetzt, da der andere Gelenkanteil und die Kniescheibe noch  keinen Verschleiß  haben. Sollte das Kniegelenk schon so stark beschädigt sein, dass eine Schlittenprothese nicht mehr ausreicht, wird eine Oberflächenprothese notwendig. Bei diesem Verfahren  wird  ein Oberflächenersatz an  Ober – und  Unterschenkel (manchmal  auch  für die Kniescheibenrückfläche)eingesetzt.   Sollte sich der Verschleiß also auf mehr als nur das Innenknie beziehen und eine mediale Schlittenendoprothese nicht mehr ausreichen, so raten wir von dem Orthopädie Zentrum Hannover unseren Patienten in der Regel zu dieser Art der Knieprothetik.

  • Für welche Krankheitsbilder verwendet man welche Implantate?

    Wenn konservative Behandlungen bei einer Kniegelenkarthrose vierten Grades keine Verbesserung mehr bringen, ist eine endoprothetische Behandlung ein sinnvolles Verfahren, um den Patienten von dem Orthopädie Zentrum Hannover wieder ein beschwerdefreies Laufen zu ermöglichen. In den meisten Fällen raten wir bei starker Knorpelabnutzung vierten Grades zu einer Knieendoprothese.

    Eine Knorpelschädigung 4. Grades verursacht  nicht  nur  bei  Belastung Schmerzen, sondern auch in Ruheposition Schmerzen. Für den Eingriff sollten möglichst keine Gegenindikationen, wie starkes Übergewicht oder schwere Begleiterkrankungen vorliegen. Menschen mit Kniebeschwerden sollten sich regelmäßig untersuchen lassen, denn sobald das Hauptgelenk des Kniegelenks verschlissen ist, sollte ein Oberflächenersatz durchgeführt werden. Sollte jedoch, wie vielfach der Fall ist, nur der Innenbereich verschlissen sein, reicht es aus zunächst eine innere Schlittenprothese einzusetzen. In  einem  weiteren Schritt kann nach  Jahren immer  noch ein Oberflächenersatz eingesetzt werden.

  • Rechtzeitiges Behandeln lohnt sich

    Viele Patienten erhalten einen Oberflächenersatz, bei welchem die geschädigte Knorpeloberfläche entfernt wird und die Gelenke an Unter- sowie der Oberschenkel durch eine künstliche Oberfläche ähnlich einer  Zahnkrone ersetzt werden. Das Material ist eine körperverträgliche Metalllegierung  oder Titan. Die  Mensiken werden durch eine Zwischenscheibe aus hochvernetztem Polyethylen ersetzt  Die Seitenbandstrukturen des Kniegelenkes bleiben dabei intakt. Die Knieendoprothetik ist immer dann notwendig, wenn das Hauptgelenk so stark verschlissen ist, dass  kniegelenkerhaltende Maßnahmen oder OPs nicht  mehr sinnvoll sind. Da der Kapselbandapparat die Stabilität der Prothese beeinflusst, sollte man bei starken X oder O Beinen nicht allzu lange mit der Operation warten, da sonst der Seitenbandapparat zu stark beeinträchtigt (einseitig  ausgeleiert)werden könnte  Als rechtzeitiger Eingriff kann sich auch schon ein Teilersatz lohnen. Hierbei wird lediglich eine innere Schlittenendoprothese eingesetzt, welche den inneren Teil des Knies ersetzt und den Seitenbandapparat wieder normalisiert.

  • Informationen zu der Durchführung des Eingriffs

    Das Orthopädie Zentrum Hannover führt die Kniegelenkersatz-Operation unter Teilnarkose oder unter Vollnarkose durch, sodass Sie keine Schmerzen während der Operation verspüren. Ein Anästhesist wird mit Ihnen die für Sie geeignete Narkose ermitteln und mit Ihnen besprechen. Wie bei jedem medizinischen Eingriff können auch bei der Knieendoprothetik  Risiken nicht zu einhundert Prozent ausgeschlossen werden. Zu den häufigsten Risiken gehören Verletzungen der Blutgefäße und der Nerven oder Infektionen. Dies sind übliche Risiken, die bei nahezu allen Operationen bestehen. Lockerungen der Prothese nach der Operation sind Nebenwirkungen, die bei dieser Art von Operationen ebenfalls auftreten können. Nach der Operation, deren Kosten die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen, werden in der Regel zwei Wochen Krankenhausaufenthalt geplant. Leichte Belastungsübungen werden regelmäßig ausgeführt, um den Körper an die Prothese zu gewöhnen. Anschließend erfolgt eine Verlegung in eine Reha-Klinik, in der die Rehabilitation bis zu drei Wochen dauern kann. Durch weitere umfassende Übungen können die Patienten nach der Entlassung aus dieser ihren Bewegungsablauf schon selbstständig koordinieren. Um eine vollständige Heilung zu erzielen, sollten jedoch Termine für die Nachuntersuchungen in dem Orthopädie Zentrum Hannover vereinbart werden. In vereinzelten Fällen kann es vorkommen, dass ein Patient mehrere Monate oder auch ein Jahr benötigt bis er wieder einen korrekten Bewegungsablauf ausführen kann. Dies ist meistens dann der Fall, wenn der Patient schon viele Jahre vor der Operation eine Schonhaltung eingenommen hat.

  • Sportliche Betätigung ist erwünscht – aber im richtigen Maß

    Um einen möglichst hohen Erfolg nach der Operation zu ermöglichen, sollten Sie auch nach der Reha selbstständig die spezifischen Übungen fortführen. Wir von dem Orthopädie Zentrum Hannover empfehlen zusätzlich  gelenkschonende Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen, denn anders als von vielen Patienten angenommen ist Sport im richtigen Maß erwünscht. Schwere körperliche Betätigungen sowie das Tragen von schweren Lasten, Ballspielsportarten und Joggen sollten jedoch nicht   durchgeführt  werden, da hierbei die Gelenke stark belastet werden. Die Entwicklung der Methode in den letzten Jahren und in der Zukunft. Nicht nur die Methoden des operativen Eingriffs haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, sondern auch das Material und Design. In der Regel sind die Implantate, welche auch wir in dem Orthopädie Zentrum Hannover verwenden, heute aus sehr  körperfreundlichen Metallegierungen oder aus Titan. Des Weiteren wird heutzutage hochvernetztes Polyethylen verwendet  Dies stellt ebenfalls eine wesentliche Verbesserung in der Endoprothetik dar. Auch wenn grundsätzlich in der Kniegelenksendoprothetik die wesentlichen Meilensteine gesetzt sind, denken wir von dem Orthopädie Zentrum Hannover aber nicht, dass die Entwicklung der Knieprothetik  zu Ende ist. Wir erwarten noch weitere Design- und Materialverbesserungen.