Kniegelenkoperation in Hannover

Die Knieschmerzen hören nicht auf, sie werden sogar von Tag zu Tag schlimmer? Treppensteigen und Sport gehören schon seit Langem nicht mehr zu Ihrem Alltag? Das Orthopädie Zentrum Hannover schenkt Ihnen eine bessere Lebensqualität und vor allem neuen Lebensmut!

Eine Kniegelenkoperation kommt sehr häufig in unserer Praxis vor, sodass wir langjährige Erfahrung in diesem Bereich aufweisen können.

Im Folgenden möchten wir Ihnen die unterschiedlichen Behandlungsverfahren bei Kniegelenkserkrankungen erklären. Sie erfahren in diesem Beitrag, was Sie unbedingt zum Thema Kniegelenkoperation wissen sollten.

  • Ein kurzer Überblick

    Bei einer Kniegelenkoperation handelt es sich um sehr verschiedene Eingriffe.

    Es kann sich um den vollständigen Gelenkersatz handeln, also die Implantation einer Kniegelenks Endoprothese. Erforderlich wird diese Operation, wenn durch starken Verschleiß der Gelenkknorpel so sehr geschädigt ist, dass die die Knochenoberfläche durch einen metallischen Oberflächenausgleich ersetzt wird. Dazwischen setzt der behandelnde Arzt im Orthopädie Zentrum Hannover dann als eine Art Puffer- oder Gleitschicht eine Kunststoffplatte (Inlay).

    Außerdem führen wir häufig Operationen in Form von Arthroskopien also Gelenkspiegelungen durch, z.B. Meniskusoperationen und Kreuzbandoperationen.

    Voraussetzung ist die exakte Diagnosestellung vor einem operativen Eingriff. Im Bereich der Orthopädie gibt es unterschiedliche technische Möglichkeiten zur Diagnosestellung, v.a. das Röntgenbild und ergänzend ggf.  eine Kernspintomographie oder ein Computertomographie.

    Vor jeder Kniegelenkoperation ist eine Vorbesprechung mit dem Operateur in unserem Orthopädie Zentrum Hannover sehr wichtig. Sie steht bei uns in der Praxis an oberster Stelle. Dabei besprechen wir gemeinsam mit dem Patienten die Ursache der Schmerzen und insbesondere die nächsten Behandlungsschritte. Unser Ziel ist es vor allem, Ihnen Ihre Schmerzen zu nehmen und Sie wieder zu einer hohen Lebensqualität im Alltag zu führen.

    Im Bereich einer Kniegelenkoperation kooperiert das Orthopädie Zentrum Hannover mit der Sophienklinik und der Paracelsiusklinik, in denen wir die Operationen durchführen.

Die Behandlungsarten im Detail

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen genaueren Überblick über einige Operationsarten  verschaffen.

Meniskusoperation

Eine Meniskusoperation bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei dem ein verschleiß- oder unfallbedingter Riss im Innen- oder Außenmeniskus im Kniegelenk behandelt wird. Ziel der Operation ist, den Meniskusriss möglichst Meniskuserhaltend entweder zu nähen oder möglichst sparsam den geschädigten Meniskusbereich zu entfernen. Bei dieser Operation (Arthroskopie genannt) wird eine Minikamera über zwei Hautschnitte in das Gelenk eingeführt, sodass wir uns den Meniskusriss genau anschauen und entsprechend reparieren können. Diese Kniegelenkoperation kann unter einer Teil- oder Vollnarkose durchgeführt werden und dauert circa 30 Minuten.

  • Kurze Operationszeit

  • Kurze Nachbehandlungsphase

  • Schnell wieder mobil im Alltag

  • Sie können Ihren Sport wieder ausüben

Kreuzbandoperation

Um den Vorgang einer Kreuzbandoperation verstehen zu können, möchten wir Ihnen zunächst die Aufgabe der Kreuzbänder erläutern. Die wichtigste Funktion der Bänder ist die Stabilisation des Kniegelenks bei jeder Bewegung und Drehung. Bei einem Riss ist somit ein wichtiger Bestandteil einer guten Kniegelenksfunktion verloren. Diese Verletzung wird im Orthopädie Zentrum Hannover anhand einer Kreuzbandrekonstruktion behandelt. Nach dieser Operation erfolgt eine längere frühfunktionelle Nachbehandlung durch Physiotherapeuten.

Osteotomie

Bei der Umstellungsosteotomie wird u.a. die Beinachse bei ausgeprägten X- oder O-Beinen durch Entnahme eines Knochenkeils korrigiert wird.

Schlittenprothese

Bei deutlichem Verschleiß nur des inneren oder äußeren Knorpelbereichs ist die Implantation einer sog. Schlittenprothese indiziert.

Vollprothese

Wie der Begriff schon sagt, wird das natürliche, aber geschädigte und schmerzende Knie durch ein vollständiges Ersatzgelenk ( Total Endoprothese ) ersetzt. Nach dieser Operation ist i.d.R. eine Rehabilitationsmaßnahme erforderlich, die wir direkt einleiten.

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  • Welchen Patienten raten wir von einer Kniegelenkoperation ab und warum?

    Patienten, die durch eine Röntgenaufnahme die Diagnose „Kniegelenksarthrose“ bekommen haben, aber nur wenig Einschränkungen oder Schmerzen im Alltag, und somit noch eine gute Lebensqualität angeben, sollten zunächst konsequent ihre Kniegelenksmuskulatur trainieren und keine Kniegelenkoperation in Anspruch nehmen. Dem Patienten sollte bewusst sein, dass ein künstliches Knie trotz der hervorragenden Medizin „künstlich“ ist und der Alltag sich in jedem Fall etwas anders als mit einem eigenen, natürlichen Knie anfühlen wird.

  • Was erwartet mich als Patient in der Zukunft?

    Sie als Patient erwarten ausgezeichnete medizinische Kompetenzen und moderne Instrumente für die minimalinvasive Operation und Arthroskopie. Auch die Materialien der Prothesen werden kontinuierlich verbessert.Des Weiteren gibt es eine erfolgsversprechende Entwicklung im Bereich des Knorpelersatzes z.B. das AMIC-Verfahren (Behandlung von beschädigten Gelenkknorpeln durch Knorpelzell-Anzüchtung und Transplantation).

  • Wie lange dauert eine Physiotherapie für kleinere Operationen?

    Eine unkomplizierte Kniegelenkoperation beispielsweise eine Meniskusteilentfernung erfordert meistens keine Nachbehandlung in Form einer Krankengymnastik, der Patient ist rasch wieder mobil und hat seine gewohnte Lebensqualität zurück erhalten.