Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie im Orthopädie Zentrum Hannover

Rückenschmerzen sind in Deutschland eine weit verbreitete Erkrankung,  die auf Dauer die Lebensqualität des Menschen beeinträchtigen kann. Durch eine falsche Körperhaltung und langes Sitzen in der Schule oder im Büro sind auch immer mehr jüngere Menschen davon betroffen. Meistens gehen die Rückenschmerzen nach einer kurzen Zeit von selbst oder durch Entspannungsübungen weg. Treten sie jedoch häufiger auf, so sollte man sich von einem Orthopäden wie dem Team vom Orthopädie Zentrum Hannover untersuchen lassen, denn in vielen Fällen kann dahinter eine Wirbelsäulenerkrankung stecken, welche eventuell behandelt werden muss. Eine Methode, um dieses Leiden zu beenden, ist die sogenannte minimalinvasive Wirbelsäulentherapie. Sie bietet den Patienten im Vergleich zu herkömmlichen Therapieformen zahlreiche Vorteile und befreit sie von den Schmerzen.

Das Orthopädie Zentrum Hannover hat sich auf die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie spezialisiert und führt die Operation stationär durch. Um Ihnen einen ersten Überblick über die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie zu geben, haben wir im Folgenden für Sie die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie – eine Definition

Jede Operation ist invasiv, das heißt, dass ein Eingriff am Körper durchgeführt wird. Dabei unterscheiden sich die einzelnen Operationstechniken in vielen Aspekten. Im Gegensatz zu einer normalen (offenen) Operation wird bei der minimalinvasiven Therapie der Schnitt auf ein Minimum reduziert. Diese Behandlungstechnik wird vor allem bei der Wirbelsäulentherapie angewandt.

Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie kennzeichnet sich dadurch, dass das Ärzteteam vom Orthopädie Zentrum Hannover mit wenigen Einstichen durch die Haut an den gewünschten Punkt gelangt und dann mithilfe der Röntgentechnik dort Medikamente injiziert.

Minimalinvasive Wirbelsäulentherapie und ihre Teilbereiche

In den letzten Jahren hat sich die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie so weit entwickelt, dass man sie heutzutage in unterschiedliche Teilbereiche gliedern kann. Zu diesen zählen die minimalinvasiven Detailbereiche: Hierbei wird beispielsweise die sogenannte Facettendenervation oder -infiltration durchgeführt. Ein Facettensyndrom entsteht dann, wenn die Nervenbahnen, welche die Facetten im Bereich der Lendenwirbelsäule versorgen, arthrotisch verändert sind. In diesem Fall kann es zu sogenannten Gelenkarthrosen kommen, welche besonders an der Wirbelsäule starke Schmerzen verursachen. Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie hilft dabei, diese Schmerzen zu lindern. Die beiden Therapiemöglichkeiten unterscheiden sich darin, dass bei der Denervation der Nerv abgetötet wird und bei der Infiltration ein schmerzlinderndes Medikament in den Nerv gespritzt wird. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um ein Kortisonpräparat mit anderen schmerzhemmenden Medikamenten. Dieser Schritt reduziert somit die Schmerzen. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit, welche die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie bietet, ist die sakrale Überflutung. Unter dem Begriff Sakrum versteht man in der Orthopädie das Kreuzbein, also den Bereich unterhalb der Lendenwirbelsäule. Hier lässt sich auch ohne moderne Röntgentechnik eine Spritze verabreichen. Der Stoff verteilt sich an den Nervenwurzeln und führt zu einer Schmerzreduktion. Des Weiteren bietet auch die periradikuläre Therapie (PRT) eine Schmerzlinderung. Hierbei wird der Patient in ein CT gelegt, wobei das Bandscheibenproblem oder das Nervenwurzelkompressionsproblem eingestellt und ebenfalls mit Medikamenten behandelt wird. Vorteile bietet diese Methode vor allem Patienten mit Platzangst, da ein CT, im Gegensatz zu einem MRT, eine offene Röhre ist.

Wirbelsäulentherapie als Spezialgebiet vom Orthopädie Zentrum Hannover

Als Orthopädie Praxis haben wir uns als Ziel gesetzt, unsere Patienten möglichst schnell und schonend bei Wirbelsäulenproblemen zu behandeln. Daher haben wir uns vor vielen Jahren auf die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie spezialisiert. Da es in der Medizin immer wieder zu neuen Erkenntnissen kommt, nehmen die Fachärzte vom Orthopädie Zentrum Hannover regelmäßig an Fortbildungsprogrammen teil. Bevor unser Spezialistenteam vom Orthopädie Zentrum Hannover die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie an dem Patienten durchführen kann, muss zunächst eine Diagnose erstellt werden. Hierzu dient uns im ersten Schritt das Röntgen. Sollten wir dabei Unstimmigkeiten feststellen, führen wir im Orthopädie Zentrum Hannover ein CT oder MRT durch.

Die Behandlung in unserer Praxis in Hannover

Da durch die Wirbelsäule wichtige Nervenbahnen verlaufen, sollte eine Operation in diesem Bereich nur von einem erfahrenen Wirbelsäulenchirurgen durchgeführt werden, um die statischen Strukturen nicht zu beschädigen und so bleibende Schäden zu vermeiden. Durch die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie im Orthopädie Zentrum Hannover wird das Risiko der Schäden, wie Lähmungen und Entzündungen, auf ein Minimum gesenkt und mit einem sehr geringen Aufwand ein sehr gutes Ergebnis erzielt.

Die Krankenkassen in Deutschland beteiligen sich ausgiebig an den Kosten der Therapie. Die Höhe der Zuzahlungen variieren dabei je nach Krankenkasse. Sollte die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie im Orthopädie Zentrum Hannover stationär durchgeführt werden, übernehmen die Kassen auch das Krankenhausliegegeld. Rezeptgebühren in Höhe von 5 Euro sowie Zuzahlungen für den Physiotherapeuten müssen vom Patienten selbst, es sei denn er ist von Zuzahlungen befreit, getragen werden.

Krankheitsbilder, die wir mit dieser Methode therapieren können

Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie bietet Fachärzten vom Orthopädie Zentrum Hannover die Möglichkeit, viele Erkrankungen der Wirbelsäule zu behandeln und eine invasive Operation zu vermeiden. Als Beispiele der Erkrankungen lassen sich der Bandscheibenvorfall, oder eine Nervenlochverengung nennen. Zudem können wir auch ein Wurzelkompressionssyndrom mithilfe der Therapie behandeln. Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie ermöglicht uns Medizinern vom Orthopädie Zentrum Hannover auch die Behandlung des Postnukleotomie-Syndroms und des Wirbelgleitens. Von einem Wirbelgleiten ist immer dann die Rede, wenn ein Wirbel nicht ganz im Plan steht, sondern leicht versetzt ist. Dadurch verengt sich der Rückenmarkkanal, sodass es zu einem starken Schmerzgefühl kommt. Insbesondere, wenn die Schmerzen über mehrere Monate oder gar Jahre nicht besser werden, empfehlen wir vom Orthopädie Zentrum Hannover, einen Neurochirurgen zu kontaktieren. Spätestens bei neurologischen Ausfällen sollte auch über eine Operation nachgedacht werden.

Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie und ihre Vorteile

Unsere Patienten profitieren von den Therapieansätzen, indem sie sich wieder schnell schmerzfrei bewegen können. Einige Patienten vom Orthopädie Zentrum Hannover kommen mit starken Beschwerden zu uns in die Praxis . Durch unsere Erfahrung und die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie können wir diesen schnell wieder auf die Beine helfen. Bei der PRT können schon drei Spritzen genügen, um den Patienten wieder in die Schmerzfreiheit zu entlassen. Da der Eingriff minimalinvasiv erfolgt, ist das Risiko von Infektionen und Entzündungen deutlich reduziert. Zudem erfolgt die Injektion des Medikaments direkt an der betroffenen Stelle, sodass durch die gezielte Wirkung keine medikamentöse Belastung des Gesamtorganismus besteht.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Wie bei nahezu jeder anderen medizinischen Behandlung können auch bei dieser Therapieform Nebenwirkungen nicht zu einhundert Prozent ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sehen wir es im Orthopädie Zentrum Hannover als unsere Pflicht an, die Patienten umfassend über die Behandlung und mögliche Nebenwirkungen aufzuklären. Gerne ziehen wir ein Wirbelsäulenmodell hinzu, um den Patienten die Behandlung bildlich zu veranschaulichen. Zu den klassischen Nebenwirkungen und Risiken können Blutungen, Infektionen oder Verletzungen von Nerven gezählt werden. Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie kann Schmerzen lindern. Nicht in jedem Fall bedeutet dieses, dass die Schmerzen komplett verschwinden. In manchen Fällen werden die Beschwerden lediglich reduziert. Im Anschluss an das Aufklärungsgespräch mit dem behandelnden Arzt benötigen wir von beiden Seiten eine Einverständniserklärung bevor die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie durchgeführt werden kann.

Die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie im Laufe der Jahre

In den letzten Jahren konnte man in der Medizin immer wieder feststellen, dass die Anzahl der Bandscheibenoperationen eher abgenommen hat. Das liegt in erster Linie daran, dass konservative Therapiemöglichkeiten und damit auch die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie einen immer höheren Stellenwert angenommen haben. Auch wurden in den letzten Jahren immer wieder neue Schmerztherapien, wie beispielsweise die multimodale Schmerztherapie, entwickelt, die vor allem Patienten mit chronischem Wirbelsäulenleiden, welche schon mehrere Operationen hinter sich haben, eine Linderung versprechen können.

Unser Team vom Orthopädie Zentrum Hannover denkt aber, dass die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie noch nicht am Ende Ihrer Entwicklung angekommen ist. Wir erwarten, dass die ambulante, fachorthopädische Behandlung weiterhin da bleibt, wo sie ist, also quasi vor der operativen Behandlung der Wirbelsäule. Jedoch nehmen wir auch an, dass sich die Methoden und Operationsarten deutlich verbessern werden. Durch die Entwicklung neuer Instrumente werden in Zukunft wahrscheinlich noch kleinere Schnittstellen benötigt, sodass der Patient noch weniger belastet wird. Derzeit gibt es bei dem minimalinvasiven Wirbelsäuleneingriff bereits die Möglichkeit, bei einem gebrochenen Wirbel gezielt mit einer Nadel in diesen zu gehen und Zement einzuspritzen. Der Zement härtet anschließend aus und der Wirbelkörper ist wieder stabilisiert, sodass der Patient von den Schmerzen befreit ist. Diesen Vorgang, den man in der Fachsprache eine Kyphoplastie nennt, ist schon minimalinvasiv, weil im Prinzip nur zwei Stiche benötigt werden. Unser Orthopädie Zentrum Hannover hält es aber für möglich, dass sich die Wissenschaft in den nächsten Jahren noch weiter auf dieses Gebiet fokussieren wird und alle operativen und konservativen Eingriffe der Wirbelsäule und der Gelenke minimalinvasiv gestaltet werden.