Sportmedizin – Orthopädie Zentrum Hannover

Der Sport hat in den vergangenen Jahren einen immer höheren Stellenwert in unserer Gesellschaft angenommen und immer mehr Menschen möchten sich körperlich fit halten und dadurch ihre Gesundheit fördern, denn regelmäßige Bewegung steigert nicht nur die Ausdauer, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit. Dabei kann es aber auch leicht zu Verletzungen kommen. Um diesen vorzubeugen und sie zu behandeln, haben sich einige Ärzte auf die Sportmedizin spezialisiert.

Zu diesen Ärzten zählen auch wir im Orthopädie Zentrum Hannover. Wir haben unseren Schwerpunkt auf die Sportmedizin gelegt, um sowohl Freizeitsportler als auch Profisportler umfangreich beraten zu können und bereits bestehende Probleme schnell zu beseitigen. Dadurch können wir die Sportler so schnell wie möglich wieder fit machen. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen ersten Einblick in das umfangreiche Thema der Sportmedizin und unsere Leistungen in der Orthopädie Zentrum Hannover. Bei weiteren Fragen freuen wir uns auf Ihren Besuch!

Die Bereiche der Sportmedizin kurz zusammengefasst

Die Sportmedizin befasst sich mit vielen verschiedenen Aspekten, sodass dieser Begriff weit umfasst werden kann. Zum einen beschäftigt sie sich mit der präventiven Bewegungslehre, also dem Einfluss von Sport auf den Menschen, der keine gesundheitlichen Beschwerden aufweist. Dazu gehört beispielsweise die Erstellung eines optimalen Trainingsplans, sei es für die Freizeitsportler oder Leistungssportler. Womit wir schon bei dem nächsten Aspekt der Sportmedizin wären: Leistungssportler, die an Wettkämpfen teilnehmen, müssen sich gezielt auf diese vorbereiten. Zu dieser Vorbereitung zählt neben dem individuellen Trainingsplan mit der optimalen Belastung auch die medizinische Vorsorge. Nur so kann eine Trainingsoptimierung und eine Leistungssteigerung erzielt werden, welche zum Erfolg beim Wettkampf führt. Daher betreuen Ärzte, die sich auf die Sportmedizin spezialisiert haben, neben ambitionierten Freizeitsportlern und Leistungssportler auch Kaderathleten.

Doch nicht nur gesunde Menschen wollen sich sportlich betätigen, sondern auch Patienten mit Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Lungenerkrankungen oder neurologischen Erkrankungen. Auch ihnen soll die Möglichkeit gegeben werden, Sport zu treiben. Während sich also die Allgemeinmedizin mit der medikamentösen Behandlung von Erkrankungen des Menschen befasst, fokussiert sich die Sportmedizin auf die Auswirkungen von Bewegungen auf diese  Erkrankungen. Nicht zuletzt beinhaltet sie natürlich auch den Bereich des Behindertensports. Sportmediziner helfen Menschen mit unterschiedlichen körperlichen Behinderungen, wieder zum Sport zurückzukehren oder in der gewünschten Sportart erfolgreich zu werden, sodass auch dieses ein weites Spektrum der Sportmedizin ist.

Sportmediziner kommen aus den sportlichen Bereichen

Sportmedizin wird von Ärzten ausgeübt, die eine bestimmte Qualifikation und auch meistens eine Prüfung vor der Ärztekammer absolviert haben. Idealerweise sind sie auch selbst sportlich aktiv, sodass sie über das notwendige Wissen und eigene Erfahrung im Sportbereich und den Umgang mit  Sportlern haben.

Typische Verletzungen in der Sportmedizin

Die meisten Patienten des Orthopädie Zentrums Hannover sind Sportler der Sportarten, welche im Schnitt am häufigsten gemacht werden. Dies sind zum einen Läufer, Radfahrer, Triathleten, Hand- und Fußballer oder Schwimmer. Dabei stellen wir fest, dass am häufigsten die unteren Extremitäten wie Knie oder Sprunggelenke betroffen sind. Typische Verletzungen für diese Sportarten sind neben Hochrasantstraumata mit beispielsweise Distorsionen, Knochenbrüchen oder Muskelfaserrissen v.a. die Überlastungsschäden. Bei Schwimmern oder Wurfsportarten sind oftmals die Schultergelenke oder Ellenbogengelenke betroffen.

Doch neben den erfahrenen Sportlern kommen auch immer mehr Freizeitsportler in die Orthopädie Zentrum Hannover. In den meisten Fällen handelt es sich bei ihren Beschwerden um Überlastungsschäden. Freizeitsportler trauen ihren Körper häufig zu viel zu. Sie möchten in kürzester Zeit ein möglichst gutes Ergebnis sehen. Durch viel zu hohe Trainingsumfänge und Wettkampfserien ohne die erforderlichen Erholungszeiten wird der Körper überlastet. Folglich kommt es zu chronischen Tendinitiden, also Sehnenscheidenentzündungen, z.B. im Bereich der Achillessehne.

Unser Rat an Sie

Wir vom Orthopädie Zentrum Hannover raten den Freizeitsportlern, ihren Körper nicht zu überfordern. Entscheidend für einen sportlichen Erfolg ist es, langsam zu beginnen und das Niveau und den Trainingsaufbau etappenweise zu steigern. Fangen Sie mit kleinen Zielen an und steigern sich dann von Zeit zu Zeit weiter. Versuchen Sie nicht, von Null auf Hundert einen Marathon zu laufen. Davon raten wir Sportmediziner dringend ab, denn dieser falsche Ehrgeiz ist gefährlich und kann zu Verletzungen führen, die dann ein längeres Pausieren oder Ausweichen auf eine Alternativsportart erforderlich machen. Zudem braucht der Körper nach starken Belastungen immer eine Regenerations- also Erholungszeit, in der sich Sehnen- und Muskeleinheiten regenerieren können. Diese Regenerationszeiten verlängern sich mit fortschreitendem Alter. Vor dem Sport sollten Sie außerdem kurze Aufwärmübungen durchführen.

Als Sportmediziner empfiehlt das Orthopädie Zentrum Hannover, grundsätzlich auf Ihren Körper zu hören und auf Ihr Alter zu beachten. Mit steigendem Alter steigt naturgemäß das Risiko von Stürzen, da die Koordination und Schnelligkeit der Reflexe sinkt, oftmals lässt auch zusätzlich das Sehvermögen etwas nach.

Sport fördert die Gesundheit

Grundsätzlich muss man sagen: Bewegung ist gut und jeder Mensch – egal ob jung oder alt, ob übergewichtig oder nicht, ob Erkrankungen wie Lungen- oder Herzerkrankungen vorliegen, oder nicht – sollte sich regelmäßig sportlich betätigen und in Bewegung bleiben.

Studien im Bereich der Präventionsmedizin belegen, dass Sport das beste Medikament gegen das Älterwerden auf jeder Ebene – sowohl optisch, als auch innerlich – in Bezug auf die Organe und das Gehirn ist. Sport hält uns jung, er verbessert unser Erscheinungsbild, hält unsere Organe gesund und kann auch einen entscheidenden Beitrag gegen Altersdemenz leisten. Durch koordinative Bewegungen beispielsweise dem Erlernen von Jonglieren werden neue Hirnareale angeregt und somit die Hirnleistungsfähigkeit trainiert, einer Demenz vorgebeugt oder das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt.

Orthopädie Zentrum Hannover – Leistungen in der Sportmedizin

Um unseren Patienten im Orthopädie Zentrum Hannover die richtige Behandlungsform anbieten zu können, müssen wir zunächst das Problem kennen. Verletzungen beim Sport können sehr unterschiedlich sein. Daher ist eine umfassende Voruntersuchung in der Sportmedizin entscheidend. So muss geklärt werden, ob bei Überlastungsschäden eine Reduktion des Trainingsumfangs oder eine Wettkampfpause erforderlich ist, oder ob das Training unter Verordnung von konservativen Therapien wie dem Tapen, manuelle Therapie oder Chirotherapie oder auch Akupunktur weiter ausgeführt werden kann. Diese sind ergänzende, nicht-invasive Behandlungsformen, die wir im Orthopädie im Zentrum Hannover anbieten können, um den Sportler wieder sportfähig zu machen.Unsere Erfahrung ermöglicht ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten.

Klagen Patienten bei uns im Orthopädie Zentrum Hannover über schwerwiegende Probleme, wie beispielsweise einen schweren Meniskusschaden oder einen Kreuzbandschaden, sollte dieser operativ behandelt werden. Diese Operationen sind auch ein Aspekt der Sportmedizin und werden  von den Ärzten des Orthopädie Zentrums Hannover durchgeführt.

Häufig kommen auch Sportler mit spezifische Fragen oder wünschen eine Trainingsberatung. Unsere Orthopäden nehmen sich dafür gerne für Sie Zeit. So können Sie im Rahmen der Trainingsberatung besser, schneller und effektiver werden.

Das Orthopädie Zentrum Hannover hat sich auf die Sportmedizin spezialisiert

Unsere Sportmediziner haben sich auf unterschiedliche Sportdisziplinen spezialisiert. Dazu zählen unter anderem die Leichtathletik sowie der Radsport, bei denen es meistens zu Verletzungen des Sprunggelenks oder der Knie kommt, sowie das Schwimmen oder aber auch die Wurfsportarten, bei denen in den meisten Fällen die Schultern verletzt werden.

Um in der Sportmedizin tätig zu sein, macht die Ärztekammer einige Vorschriften, die zu erfüllen sind. So gibt sie vor, dass alle Sportmediziner in einem Mindestzeitraum eine bestimmte Anzahl an Theorie, Praxis und Unterrichtsstunden durchführen müssen und mindestens ein Jahr einen Verein betreuen. Zudem ist in den meisten Fällen eine Prüfung vor der Ärztekammer vorgeschrieben, um die Zusatzqualifikation der Sportmedizin zu erhalten. Selbstverständlich haben unsere Sportmediziner vom Orthopädie Zentrum Hannover diese Voraussetzungen erfüllt. Wir empfinden es jedoch als besonders wichtig, dass die Ärzte selbst Erfahrungen und Kenntnisse in den verschiedenen Sportarten und der Bewegungslehre haben.

Die Entwicklung der Sportmedizin

Wie auch im gesamten Gebiet der Medizin hat sich auch die Sportmedizin in den letzten Jahrzehnten umfangreich weiterentwickelt und verbessert. Die Optimierung der bildgebenden Verfahren, sprich Röntgenverfahren, Ultraschallaufnahmen oder MRT’s ermöglicht uns, beispielsweise Mikrotraumata besser zu sehen. Weitere technische Entwicklungen stellen die Stoßwellen- und Lasertherapien dar, welche derzeit noch individuelle Gesundheitsleistungen (Igel-Leistungen) sind.

Auch auf dem Gebiet der Sportmedizin wird sich in den nächsten Jahren eine Entwicklung abzeichnen: Vor allem im Bereich der Präventionsmedizin wird die Bewegungslehre einen immer größere Stellenwert bekommen.

Durch den demographischen Wandel nehmen Forscher an, dass in den nächsten zwanzig Jahren nahezu jeder zehnte Mensch an Demenz oder Altersdemenz erkrankt sein wird. Bereits heute weiß man, dass Sport und Bewegung einen hohen Effekt entgegen dieser Entwicklung haben kann. Durch das frühzeitige Fördern der Bewegung bei Kindern kann man frühzeitig den Spaß an der sportlichen Betätigung wecken und auch dem zunehmenden Übergewicht schon im Kindesalter vorbeugen. So werden auch gleichzeitig die heutigen Zivilisationskrankheiten wie Zucker, erhöhte Fettwerte oder Bluthochdruck präventiv positiv beeinflusst.