Stationäre Operation im Orthopädie Zentrum Hannover

Diverse Krankheiten, Verletzungen und Entzündungen erfordern unter Umständen einen chirurgischen Eingriff. In einigen Fällen kann dieser ambulant durchgeführt werden, in anderen Fällen wiederum ist eine stationäre Operation unausweichlich. Besonders bei künstlichen Gelenken, die heute in der Orthopädie oder Unfallchirurgie zu den häufigsten Operationen zählen, ist ein anschließender Aufenthalt im Krankenhaus Standard. Oftmals sind solche Eingriffe mit vielen Fragen und Ängsten verbunden, welche in einem Aufklärungsgespräch mit dem zuständigen Arzt geklärt werden können.

Das Orthopädie Zentrum Hannover hat sich auf die stationäre Operation von Gelenken spezialisiert und in den letzten Jahren zahlreiche Menschen mit Knie- und Hüftproblemen zu einem schmerzfreien Leben verholfen. Um Ihnen einen ersten Einblick in die stationäre Operation, welche ein umfassendes Themengebiet darstellen, zu bieten, haben wir im Folgenden einen Artikel zusammengestellt. Bei weiteren Fragen freut sich das Orthopädie Zentrum Hannover auf Sie!

Was versteht man unter stationärer Operation

Eine stationäre Operation bedeutet, dass der Patient einen operativen Eingriff im Krankenhaus durchführen lässt, anschließend dort verbleibt und von Pflegepersonal sowie Fachärzten betreut wird. Die Länge des Aufenthalts kann dabei zwischen einer Nacht und mehreren Wochen variieren. Eine stationäre Operation wird vor allem bei großen Eingriffen, die mit hohen Risiken (Blutungen, Infektionen oder Thrombosen ) einhergehen, durchgeführt. Des Weiteren muss die stationäre Operation auch bei chirurgischen Eingriffen mit großen Wunden in Betracht gezogen werden. Sie erfordern eine intensive Nachbehandlung und müssen täglich kontrolliert werden. Zudem kann eine notwendige Physiotherapie im Anschluss an das Einsetzen einer Knie- und Hüftprothese  nur unzureichend ambulant durchgeführt werden, da die Patienten sich noch nicht an das neue Gelenk gewöhnt haben und zum Teil noch sehr eingeschränkt in ihren Bewegungen und ihrer Koordination sind.

Eine Operation eignet sich nicht für jeden

Eine stationäre Operation ist immer dann unvermeidlich, wenn es um lebensbedrohliche Krankheiten geht. Dieses betrifft insbesondere die Unfallchirurgie. Auch wenn das Tätigkeitsfeld von Orthopäden und Unfallchirurgen in den letzten Jahren immer näher zusammengewachsen ist und beide Berufsgruppen als ein Facharzt zusammengefasst wurden, so sind solche Eingriffe bei uns im Orthopädie Zentrum Hannover eher selten. Aber eine stationäre Operation ist nicht nur bei lebensbedrohlichen Beschwerden unvermeidlich. Ob ein Eingriff durchgeführt werden kann oder nicht, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So müssen Fachärzte stets die Risiken und Nutzen dieser Maßnahme abwägen. Vernachlässigt man einen notwendigen Eingriff, so kann es gerade bei Kindern und Jugendlichen zu Beeinträchtigungen des Wachstums kommen. Zudem können auch viele Knochenbrüche ohne einen chirurgischen Eingriff nicht vernünftig heilen.

Jedoch ist jede stationäre Operation mit gewissen Gefahren verbunden. In manchen Fällen korreliert der Nutzen nicht mit diesen Risiken. Werden die Risiken höher eingeschätzt als der mögliche Nutzen, raten Ärzte der Orthopädie Zentrum Hannover von einem solchen Eingriff ab. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Vorerkrankungen wie gewisse Bluterkrankungen bestehen. Auch wenn die Beschwerden einer Hüft- oder Kniearthrose mit einer Endoprothese beseitigt werden könnten, so muss dennoch abgeschätzt werden, ob die Wahrscheinlichkeit einer Blutungsneigung und weiteren Komplikationen nicht zu hoch ist.

Durch eine stationäre Operation können die Patienten viele Vorteile erzielen

Durch eine stationäre Operation in Hannover können mögliche Nebenwirkungen nach der Narkose schneller behoben werden, als bei einem ambulanten Eingriff. Der Patient wird rund um die Uhr von einem erfahrenen Ärzteteam überwacht. Übungsbehandlungen, die speziell nach einer Knie- oder Hüftprothese durchgeführt werden müssen, werden unter fachspezifischer Anleitung durchgeführt. Einen weiteren Vorteil bietet die stationäre Operation von älteren Menschen, die niemanden haben, der sie nach der OP versorgt und ihnen bei der Haushaltsführung hilft. Ferner haben ältere Menschen erfahrungsgemäß weitere Erkrankungen. Diese Patienten sind im Krankenhaus nach einer Operation besser betreut als zuhause, da hier immer Spezialisten anderer Fachrichtungen zugegen sind.

Das Orthopädie Zentrum Hannover führt stationäre Operationen durch

Wir vom Orthopädie Zentrum Hannover können in unserer Praxis unterschiedliche Behandlungen anbieten. In einigen Fällen ist auch eine stationäre Operation durch unser Team in der Sophienklinik in Hannover notwendig. Ob dieses der Fall ist, entscheiden wir anhand unterschiedlicher Kriterien. Einen hohen Stellenwert nehmen dabei die Knie und Hüftendoprothesen  ein. Hier muss vor allem der Umgang mit neuen Prothesen unter der Anleitung von Fachpersonal gelernt werden. Obendrein operieren wir komplizierte Arthroskopien und Risse in der Rotatormanschette an den Schultern sowie größere Fußeingriffe ebenfalls stationär. Oftmals gehen diese Operationen mit großem Blutverlust und Schmerzen einher und erfordern komplexere Verbände oder Nachbehandlung, was einen stationären Aufenthalt unausweichlich macht. Insbesondere bei schmerzhaften Hallux-Valgus-Operation an den Füßen können Patienten davon profitieren. Und zu guter Letzt bietet die stationäre Operation in unserer Praxis der Orthopädie Zentrum Hannover den Vorteil, dass die Patienten nach dem Eingriff Fragen stellen können und mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine sind.

Welche Voraussetzungen der Praxis müssen erfüllt sein

Für eine stationäre Operation muss die Praxis zum einen das notwendige Know-how mitbringen, zum anderen benötigen sie selbstverständlich die erforderlichen Utensilien und Materialien. Neben der OP-Grundausrüstung werden gerade bei einer Hüftprothese oder Knieendoprothese diverse Instrumente und Prothesearten in individuellen Größen benötigt, denn die tatsächliche Größe von Schaft und Pfanne einer Hüftprothese oder des Kniegelenks kann erst bei der tatsächlichen OP bestimmt werden. Auch müssen bei den Materialien, die verwendet werden, eventuelle Allergien des Patienten in Betracht gezogen werden. Sollten diese vorliegen, greifen wir unter anderem auf hypoallergene Titanimplantate zurück, welche ebenfalls vorrätig sind.

Wie läuft die stationäre Operation im Orthopädie Zentrum Hannover ab

Um mögliche Komplikationen und Risiken während der stationären Operation möglichst gering zu halten, wird der Patient zunächst einmal ausführlich beraten. Unsere Ärzte vom Orthopädie Zentrum Hannover nehmen sich gerne dafür Zeit, um alle wichtigen Fragen zu beantworten und den Patienten über den Verlauf der Behandlung aufzuklären. In einigen Fällen sollte im Vorfeld ein Check beim Hausarzt durchgeführt werden. Hierbei werden vor allem die Lungen-, Blut- und Herzwerte kontrolliert. Sollten gewisse chronische Vorerkrankungen bestehen, sollten diese mit dem Arzt besprochen werden. In einigen Fällen empfiehlt es sich, bereits einen Tag früher in der Klinik einzutreffen. Hierbei überprüfen die Ärzte eventuelle Entzündungswerte und entscheiden anschließend, ob eine OP durchgeführt werden kann. Sollte dieses der Fall sein, können auf Wunsch entsprechende Beruhigungsmittel verabreicht werden. Im weiteren Verlauf erstellt die Orthopädie Zentrum Hannover einen OP-Plan für den eigentlichen Eingriff. Wie auch bei ambulanten Behandlungen muss der Patient vor der OP nüchtern sein. Unserem Team in der Orthopädie Zentrum Hannover liegt ein vertrauensvolles Verhältnis zu unseren Patienten am Herzen. Aus diesem Grund steht der Operateur auch am Operationstag für weitere Fragen zur Verfügung, bevor der Patient von unseren Anästhesisten in Empfang genommen wird und in die Narkose versetzt wird.

Unabhängig von der Narkoseart, sei es eine Vollnarkose, eine Rückenmarknarkose oder eine Spinalanästhesie, wird der Patient nach dem Eingriff zunächst in den Aufwachraum gebracht, wo er sich etwa 2-3 Stunden von dem Eingriff erholt. Unser Team überwacht dabei die Vitalfunktionen und Schutzreflexe  und kann bei bestehenden Schmerzen entsprechende Medikamente geben. Erst wenn alle Werte im Normbereich liegen, der Kreislauf stabil ist und der Patient komplett aus der Narkose erwacht ist, wird er auf die Station gebracht.

Die Dauer des Krankenhausaufenthalts hängt von der Intensität des Eingriffes ab. Mikroskopisch durchgeführte Rotormanschettennaht-Operationen oder Fußoperationen erfordern eine stationäre Überwachung von etwa drei bis fünf Tagen. Hierbei werden die Narkoseverträglichkeit und der Prozess der Wundheilung kontrolliert. Sollte es in Einzelfällen zu Wundinfektionen kommen, kann der stationäre Aufenthalt sich verlängern. Bei größeren Eingriffen im Bereich der Knie- und Hüftendoprothesen sind erfahrungsgemäß etwa zwei Wochen stationärer Aufenthalt im Orthopädie Zentrum Hannover erforderlich, bevor es anschließend für weitere drei Wochen in die Reha geht. Danach sind die meisten Patienten wieder fähig, sich im Alltag und im Haushalt zu Recht zu finden.

Mögliche Nebenwirkungen einer stationären Operation

Eine stationäre Operation weist die gleichen Risiken und Nebenwirkungen auf, wie die ambulante. Zu diesen kann die Gefahr von Blutungen, Infektionen oder der Ansteckung mit Krankenhauskeimen gezählt werden. Unser Team vom Orthopädie Zentrum Hannover möchte, dass Sie als Patient über alle Risiken aufgeklärt sind und bespricht diese daher ausführlich mit Ihnen in einem Vorbereitungsgespräch. Da eine stationäre Operation länger dauern und deutlich größere Wunden verursacht als ambulante, ist die Intensität der Nebenwirkungen stärker. Das Team vom Orthopädie Zentrum Hannover ist Spezialist auf dem Gebiet der Knie und Hüftprothetik. Durch die ungewohnte Unbeweglichkeit und Schonhaltung besteht hierbei immer die Gefahr einer Thrombose oder Lungenembolie. Durch einen möglichen hohen Blutverlust kann eine Bluttransfusion notwendig werden.

Wir stehen Ihnen weiterhin als Ansprechpartner zur Verfügung

Eine stationäre Operation erfordert eine intensive Nachsorge. Deswegen steht Ihnen jeden Tag ein Arzt der Orthopädie Zentrum Hannover zur Verfügung. Wir kommen auch am Wochenende in die Sophienklinik zur Visite, damit Sie immer einen Ansprechpartner haben. Des Weiteren kümmert sich ein Pflegeteam der Klinik um Ihr Wohlergehen nach dem Eingriff. Unser Team des Orthopädie Zentrums Hannover organisiert Ihren Reha-Aufenthalt, sodass Sie auch diesbezüglich versorgt sind.

Die Geschichte der stationären Operation

In den letzten Jahren hat sich die stationäre Operation in vielen Aspekten verbessert. Besonders die Hüft- und Knieendoprothesen können eine deutliche Entwicklung aufzeigen. So haben sich hier nicht nur die Materialien weiterentwickelt, sondern auch die Vielgestaltigkeit der Prothesen. Heute gibt es neue Arten wie Kurzschaft- oder Langschaftprothesen. Eine besondere Entwicklung stellte in den letzten Jahren der virtuelle Abdruck von Gelenken dar. Dieser ermöglicht Medizinern eine bessere Planungsmöglichkeit in Bezug auf Prothesen und andere Eingriffe.  Durch die Entwicklung minimalinvasiver Technik können Schulter-, Hüft- und Kniegelenke leichter und schmerzloser operativ behandelt werden. Doch nicht nur für Patienten werden neue Maßnahmen entwickelt. Neue Instrumente erleichtern Chirurgen notwendige Schritte. Derzeit können wir die Lebensdauer der aktuellen Prothesengeneration noch nicht bestimmen. Die Medizin ist stetig dabei, Prothesen weiter zu entwickeln und speziell für die Patienten anzupassen.