Unfallchirurgie im Orthopädie Zentrum Hannover

Unsere Praxis bietet das gesamte Spektrum an konservativer Frakturversorgung  sowie eine umfangreiche Erstversorgung bei Unfällen an. Bei Beschwerden des Bewegungsapparats können wir Ihnen die bestmögliche Behandlung und Therapie bieten. Im nachfolgenden Artikel möchten wir Sie über das Fachgebiet der Unfallchirurgie näher informieren. Bei persönlichen Anliegen steht Ihnen unser Orthopädie Zentrum Hannover gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

Definition des Begriffs Unfallchirurgie

Das Fachgebiet der Unfallchirurgie befasst sich mit der Versorgung von Verletzungen der Haut, den Weichteilen und Knochen. Dabei ist das Aufgabengebiet eines Unfallchirurgen sehr vielfältig, da neben der Diagnostik und der Akutbehandlung auch die Nachbehandlung, die Rehabilitation und die Prophylaxe von weiteren Verletzung entscheidend sind. Seit 2005 ist die Facharztweiterbildung für Unfallchirurgie mit der Facharztweiterbildung für Orthopädie auf Grund der großen gemeinsamen Schnittmenge und der Weiterentwicklung beider Fächer zu einer gemeinsamen Facharztweiterbildung vereinigt worden. Im Bereich der Unfallchirurgie und der Orthopädie gibt es zudem spezielle Zusatzbezeichnungen wie beispielsweise „spezielle Unfallchirurgie“ und „spezielle orthopädische Chirurgie“, die sich mit Erkrankungen und Verletzungsfolgen höherer Schwierigkeitsgrade beschäftigen, sowie die Zusatzbezeichnungen Kinderorthopädie, Handchirurgie, Manuelle Medizin/Chirotherapie, Notfallmedizin und Sportmedizin.

Die unfallchirurgische Behandlung erfordert häufig besondere Sorgfalt

Die Behandlungsarten und die Behandlungsdauer von Unfallverletzungen sind so vielfältig, wie die Verletzungen selbst und erfordern höchste Sorgfalt. Allen Behandlungen voraus geht eine gründliche Anamnese (Unfallhergang, Vorerkrankungen, individuelles Risikoprofil, …). Dem schließt sich eine individuelle Diagnostik an. Neben der körperlichen Untersuchung kann mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Röntgen, Ultraschall, Computer – und Kernspintomographie das Ausmaß der Verletzungen festgestellt werden. Je nach Verletzungsmuster kann dann eine individuelle Behandlung des Patienten stattfinden. Im Bereich der konservativen Therapie kommen Verfahren wie Gipsbehandlungen, physikalische Therapie und medikamentöse Schmerzstillung infrage. Operative Maßnahmen umfassen Wundbehandlungen mit verschiedenen Nahtmaterialien sowie Frakturversorgungen mittels Verplattung, Nagelung und Zuggurtungen.

Unfallchirurgie im Orthopädie Zentrum Hannover

Das Orthopädie Zentrum Hannover hat sich in erster Hinsicht auf die Versorgung von kleineren Knochenbrüchen und Sportverletzungen spezialisiert. Zudem behandeln wir Arbeits- und Wegeunfälle. Nach einer entsprechenden Anamnese zum Unfallhergang und dem Symptomkomplex erfolgt eine umfassende Diagnostik mittels körperlicher Untersuchung und Apparaturen wie Ultraschall und Röntgen. Bei Knochenbrüchen erfolgt je nach Stellung der Frakturanteile eine konservative oder eine operative Therapie. Während Brüche mit anatomisch korrekter Stellung der frakturierten Elemente konservativ mittels Gips behandelt werden können, benötigen größere Brüche, mit einer Verschiebung der Frakturenden gegeneinander, zumeist eine operative Versorgung. Hier erfolgt dann eine Überweisung in eine unfallchirurgische Klinik zur Weiterbehandlung. Kleinere Wundbehandlungen werden ebenfalls in der Praxis durchgeführt.

Wann ist eine Operation sinnvoll?

Ob eine Operation im Zuge einer Verletzung sinnvoll ist, muss individuell für den Patienten entschieden werden. Wichtige Kriterien sind einerseits der Allgemeinzustand des Patienten, gravierende Vorerkrankungen und der Patientenwille, andererseits das Ausmaß und die Schwere der Verletzung. Von einer Notwendigkeit spricht man bei lebensbedrohlichen Verletzungen oder wenn ohne operativen Eingriff mit nachhaltigen Strukturdefekten und Funktionseinbußen zu rechnen ist. Die Entscheidung, ob und welcher Eingriff genau geplant wird, setzt eine genaue Nutzen-Risiko-Abwägung im Sinne des Patienten voraus. Da jede Art von Operation mit einem gewissen Risiko und potenziellen Komplikationen wie Infektionen, Blutungen und Nervenschäden verbunden ist, erfolgt vor jeder Operation ein Aufklärungsgespräch.

Die Entwicklung der Unfallchirurgie

Die Erstversorgung und Behandlung von Unfallverletzungen hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter verbessert. Gravierende Traumafolgen konnten merklich reduziert werden. Durch die wissenschaftliche Arbeit von Einrichtungen, die sich mit der Entstehung und Auswirkung von Unfällen beschäftigen, konnten potenzielle Risikofaktoren für Unfälle bereits deutlich reduziert werden. Wie in allen anderen Bereichen des täglichen Lebens hat sich auch die Technologie in der Medizin stets verbessert und ermöglicht somit eine bessere Diagnostik sowie fortschrittlichere Behandlungsverfahren wie z.B. leichtere Kunststoffgipse aus Glasfaser und Polyester, sog. Casts, sowie modernere, stabilere Metalllegierungen für Implantate.