Wirbelsäulentherapie für Hannover

Viele Menschen in Deutschland leiden an Rückenschmerzen. Oft entstehen diese einfach aus einer falschen Bewegung oder aus dem täglichen langen Sitzen. Diese Schmerzen vergehen aber meistens wieder von selbst. Wird das Schmerzgefühl zur Gewohnheit, kann es sein, dass es sich beispielsweise um eine Entzündung in der Wirbelsäule handelt. Lassen Sie sich bei anhaltenden Schmerzen nicht zu viel Zeit und wenden Sie sich an einen Orthopäden. Wir vom Orthopädie Zentrum Hannover können Ihnen mit Sicherheit weiterhelfen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eine Art der Behandlung um Rückenschmerzen, die aus der Wirbelsäule heraus entstehen, zu bekämpfen, ist die Wirbelsäulentherapie. Wir vom Orthopädie Zentrum Hannover sind darauf spezialisiert und erklären Ihnen im Folgenden, was eine Wirbelsäulentherapie ist, welche Vorteile sie bietet und wie Sie wieder schmerzfrei leben können.

Wirbelsäulentherapie – Was ist das?

Eine Wirbelsäulentherapie ist eine Form der Therapie, welche konservativ, ambulant aber auch stationär durchgeführt werden kann. Voraussetzung dafür ist, dass der Patient Schmerzen oder bestehende Krankheiten der Wirbelsäule hat – denn nicht jede Krankheit verursacht automatisch Schmerzen.

Eine Wirbelsäulentherapie ist in mehrere Teilbereiche gegliedert: Zum einen gibt es die konservative Art der Therapie, welche vorwiegend ambulant durchgeführt wird. Es ist aber auch eine stationäre Schmerztherapie möglich. Außerdem können eine unimodale Schmerztherapie über 3-5 Tage, eine minimalinvasive Wirbelsäulentherapie oder im schlimmsten Fall eine Operation der Wirbelsäule bei uns im Orthopädie Zentrum Hannover durchgeführt werden.

Behandlungsarten der Wirbelsäulentherapie

Die Arten einer Behandlung unterscheiden sich je nach Bereich der Wirbelsäule. Diese ist in die Halswirbelsäule (HWS), die Lendenwirbelsäule (LWS) und die Brustwirbelsäule (BWS) unterteilt.

Aus den Erfahrungen des Orthopädie Zentrums Hannover und auch aus Studien lässt sich folgern, dass die meisten Wirbelsäulenkrankheiten in der Lendenwirbelsäule auftreten, gefolgt von der Halswirbelsäule. Erkrankungen der Brustwirbelsäule, beispielsweise ein Bandscheibenvorfall, sind selten, weshalb sie in weiteren Betrachtungen nicht weiter beachtet werden.

Die Vorgehensweisen der Behandlungen der Halswirbelsäule und Lendenwirbelsäule sind sehr unterschiedlich. Generell sind die Behandlungen in drei Bereiche unterteilt: Physiotherapie, manuelle Therapie und Operation. Anhand einer normalen Bewegungsausführung ist schon zu sehen, dass der Bewegungsgrad der Halswirbelsäule ein ganz anderer ist, als der der Lendenwirbelsäule.

Beschwerden der LWS lassen sich einfacher operieren, als im Bereich der Halswirbelsäule. Es ist jedoch trotzdem möglich in diesem Bereich Bandscheibenvorfälle zu operieren oder, unter großem Aufwand, Prothesen einzusetzen. Außerdem gibt es Spritzverfahren, welche an der Lendenwirbelsäule sehr viel risikoärmer als im Bereich der Halswirbelsäule sind. Vor der HWS sitzt der Brustkorb, weshalb durch ein CT nicht alles klar erkennbar ist, wenn man die Spritze setzen möchte. Dies ist im Bereich der LWS anders, denn dort ist mithilfe des CTs alles gut zu sehen. Insgesamt ist die Halswirbelsäule sehr viel empfindlicher als die Lendenwirbelsäule.

Behandlungsdauer im Orthopädie Zentrum Hannover

Eine Wirbelsäulentherapie kann einige Wochen aber auch Monate dauern. Wird ein Bandscheibenvorfall konservativ behandelt, dauert dies circa zwei bis vier Wochen. Bei einem operativen Eingriff ist die Regenerationsphase um einiges länger. Es ist mit einem Arbeitsausfall von vier bis acht Wochen zu rechnen.

Unterschiede der Behandlungen einer Wirbelsäulentherapie

Eine ambulante fachorthopädische Behandlung unterscheidet sich von einer stationären Behandlung insofern, dass sie nicht invasiv durchgeführt wird. In diesem Fall handelt es sich um Schmerztherapie, Analgesie, Physiotherapie und manuelle Therapie. In einigen Fällen ist es möglich und auch nötig, eine Spritze gegen die Schmerzen zu geben.

Bei einer stationären Behandlung erfolgt ein operativer Eingriff, was ein deutlich höheres Risiko für den Patienten darstellt.

Generell sollte abgewogen werden, ob eine ambulante oder operative Anwendung durchgeführt werden soll. Wir vom Orthopädie Zentrum Hannover versuchen immer, so wenig wie möglich zu operieren, um unseren Patienten das Risiko einer OP nicht aufzulasten. Eine OP ist für uns immer der letzte Schritt: Schlägt eine ambulante Therapie nach einem Jahr noch nicht an oder sind die Schmerzen zu stark, sollte eine OP auf jeden Fall in Betracht gezogen werden. Treten akute Lähmungen auf, sind Nerven beschädigt oder fallen ganze Nervengruppen aus, sodass man Arme und Beine nicht mehr bewegen kann, sollte definitiv ein Neurochirurg hinzugezogen werden.

Diagnoseverfahren für eine Wirbelsäulentherapie

Um eine Diagnose stellen zu können, kommt der Patient zu uns in das Orthopädie Zentrum Hannover. Mit einigen Fragen können wir eine erste Beurteilung abgeben. Dazu gehören die Fragen nach dem Ort und der Dauer der Schmerzen, ob es nächtliche Schmerzen gibt, ob der Schmerz ausstrahlt und ob Belastungs- oder Ruheschmerzen vorhanden sind. Ist die Bandscheibe betroffen, folgt in einer klinischen Prüfung ein Bandscheibentest. Außerdem werden die Reflexe getestet. Hat ein Patient nach einem Unfall ein Trauma in der Wirbelsäule, ist davon auszugehen, dass ein Röntgenbild gemacht wird. Es gibt Frakturen, welche nicht sehr wehtun, wodurch jedoch die Art der Behandlung geändert wird. Ist die Diagnostik unsererseits von der Orthopädie Zentrum Hannover nicht hinreichend genug, folgt ein MRT des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts.

Krankheitsbilder

Fast jede Art von Wirbelsäulenerkrankung und Verschleißerscheinungen, jegliche degenerative Veränderung des Knochens (der Knochen verändert sich im Rahmen des Alterns), spinale Stenosen (hierbei haben die Nerven keinen Platz mehr in der Wirbelsäule, da sich der Knochen verengt) und Bandscheibenvorfälle können behandelt werden. Außerdem ist es möglich, Frakturen, entstanden durch einen Unfall oder durch Osteoporose, mit einer Wirbelsäulentherapie zu behandeln. Entzündungen können mit dieser Art der Therapie in unserem Orthopädie Zentrum Hannover ebenfalls behandelt werden, es sei denn, sie sind so gravierend, dass sie stationär behandelt werden müssen. Dann ist auch nicht mehr zu spaßen: Treten Komplikationen bei einem eitrigen Wirbelsäuleninfekt auf, kann man sein ganzes Leben lang daran leiden.

Ihre Vorteile einer Wirbelsäulentherapie

Eine ambulante fachorthopädische Behandlung ist für Sie als Patient deutlich risikoärmer als eine Operation, da nur Schmerzmittel, Ruhe, Schonung und Wärmetherapien von uns im Orthopädie Zentrum Hannover durchgeführt und verordnet werden.

Vor einer operativen Behandlung muss jeder Patient über mögliche Komplikationen, wie Blutungen, Infektionen und erneute Operationen aufgeklärt werden. Allein dies zeigt schon, dass die konservative Behandlung nicht so risikoreich ist.

Zu alternativen Behandlungen zählen die Osteopathie und Homöopathie, welche ebenfalls sehr hilfreich für einen Patienten sein können. Allerdings bezahlen die Krankenkassen diese Anwendungen nur sechs Mal im Jahr.

Nebenwirkungen und Komplikationen einer Wirbelsäulentherapie

Bei einer ambulanten konservativen Wirbelsäulentherapie sind keine Nebenwirkungen oder Komplikationen bekannt. Ausnahmen zeigen sich in Unverträglichkeiten der Medikamente. Durch Anwendungen der manuellen oder Physiotherapie kann es zu Verschlechterungen der Symptome kommen, welches jedoch bisher sehr selten vorkam.

Bei einer Operation kann es Blutungen, Nervenverletzungen, Rückenmarksverletzungen und ein erhöhtes Infektionsrisiko geben. Falls die Beschwerden nicht gelindert werden konnten, muss ein erneuter Eingriff vorgenommen werden.

Die Kosten

Ein Rezept für eine Physiotherapie kostet den Patienten ca. 14 €. Die Rezeptgebühr in Deutschland beträgt 5 €, welche jeder gesetzlich Versicherte zahlen muss – ausgenommen chronische Schmerzpatienten. Wird man stationär im Krankenhaus behandelt, ob konservativ oder operativ, kommt das Tagegeld hinzu, das heißt Sie zahlen 10 € für jeden Tag, den Sie im Krankenhaus liegen.

Möglichkeiten der Fortbildungen im Bereich der Wirbelsäulentherapie

Ärzte haben eine Fortbildungspflicht. Dafür gibt es die sogenannten Fortbildungspunkte. Jeder Arzt muss jedes Jahr eine bestimmte Punktzahl erreichen, da es sonst Probleme mit der Ärztekammer geben kann.

Für den Bereich der Wirbelsäule gibt es bundesweit sehr gute Angebote und Kongresse, auf denen man beispielsweise alles Wissenswertes über die Spritzentherapie erlernen kann. Speziell für die Wirbelsäule besuchen unsere Ärzte des Orthopädie Zentrums Hannover in diesem Jahr eine Fortbildung, welche alle Neuigkeiten auf diesem Gebiet behandelt.

Entwicklungen der Wirbelsäulentherapie

Die konservative und die minimalinvasive Wirbelsäulentherapie ist in den letzten Jahren in den Vordergrund getreten, wobei die Bandscheibenoperationen dagegen eher rückläufig sind. Vor einigen Jahren ist viel häufiger und viel schneller operiert worden.

Unser professionelles Team vom Orthopädie Zentrum Hannover geht für die Entwicklungen der nächsten 10 Jahre davon aus, dass sich die Bandscheibenoperationen auf dem heutigen Level halten und nicht rapide ansteigen, wie es noch in den 80ern und 90ern der Fall war, wo deutlich mehr Bandscheiben operiert wurden. Außerdem werden die Operationstechniken weiterentwickelt und auch für minimalinvasive Eingriffe wird man immer kleinere Schnitte benötigen, damit das Endergebnis auch ästhetisch ansprechend aussieht. Zusätzlich werden die Zahlen der Anwendungen von konservativen Therapien im Vergleich zu operativen Eingriffen steigen.

Ihre Gesundheit in besten Händen

Wir vom Orthopädie Zentrum Hannover sind darauf bedacht, sie erst ambulant fachorthopädisch zu behandeln, um eine Operation zu umgehen. Wir wollen, dass das Risiko einer jeden Behandlung so gering wie möglich für Sie ist, denn Ihr Wohl ist unser Ziel.

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns an oder kommen Sie zu uns in das Orthopädie Zentrum Hannover. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!